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"Die Blaue Krone im Meer", "Der  6. Kontinent", so wird Fehmarn von den Einheimischen und Urlaubsinsidern liebevoll genannt. Die Ostseeinsel gehört zu den beliebtesten Reisezielen in Deutschland und das sicher nicht nur deswegen, da hier öfter als anderswo die Sonne scheint. An einem der sonnenreichsten Orte in ganz Deutschland kann man wunderbar die Seele baumeln lassen und die Alttagssorgen hinter sich lassen.



Fehmarn ist toll zu jeder Jahreszeit und auch ein Besuch der Insel im Herbst, Winter und Frühjahr hat  einen besonderen Reiz. Man gewinnt ganz neue Eindrücke vom dann ruhigen und beschaulichen  Inselleben imitten einer traumhaften Landschaft und Natur.

Ist man erstmal über den "größten Kleiderbügel der Welt..." gefahren, wie die Fehmarnsundbrücke aufgrund Ihres unverkennbaren Aussehens genannt wird, steht einem erholsamen und unvergessenen Urlaub kaum etwas im Wege.



                        

Im Folgenden soll ein kleiner Überblick in Form einer Aufstellung über Daten und Fakten der Insel Fehmarn gegeben werden. Im 2. Abschnitt finden Sie dann eine Kurzchronik mit geschichtlichen Hintergründen der Insel Fehmarn.


Stadt Fehmarn:

Seit 01.01.2003 wurden die 3 Landgemeinden Landkirchen, Westfehmarn und Bannesdorf mit der Stadt Burg zusammengelegt. Die Stadt Fehmarn ist flächenmäßig die zweitgrößte Stadt Schleswig-Holsteins. Das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum befindet sich im Stadtteil Burg. In Burg finden Sie viele Geschäfte, Restaurants und Sehenswürdigkeiten. Diese können Sie von der Ferienwohnung "Relax" aus sehr schnell zu Fuß erreichen und wohnen dabei dennoch in einem ruhigen Wohngebiet.

Größe:


Mit 185 Quadratkilometern ist Fehmarn die drittgrößte Insel Deutschlands und einzige Ostseeinsel im Urlaubsland Schleswig-Holstein. Die Länge von West nach Ost beträgt ca. 16,5 km und von Süd nach Nord ca. 13 km. Fehmarn wird von der Halbinsel Wagrien im Kreis Ostholstein durch den Fehmarnsund vom Festland getrennt und von Dänemark durch den Fehmarnbelt.

Klima:

Mildes, maritimes Reizklima; mit sehr vielen Sonnenstunden nachweislich eine der sonnigsten und trockensten Regionen Deutschlands.

Auszeichnungen:

Ostsee-Heilad seit 1974 (Burg auf Fehmarn). Umweltfreundlicher Fremdenverkehrsort mit einer Auszeichnung für innovative Leistungen im Rahmen des integrierten Umweltschutzkonzeptes.

Naturschutzgebiete:

Grüner Brink, Krummsteert-Sulsdorfer Wiek, Wasservogelreservat Wallnau



Fährhafen:






Puttgarden (Vogelfluglinie). Fährüberfahrt nach Dänemark in ca. 45 Minuten, um z.B. einen Ausflug auf die dänischen Inseln oder nach Kopenhagen zu unternehmen. Günstige Konditionen

Strände:

78 km Küsten-Vielfalt : Feine Sandstrände bis Naturstrände und Steilufer. Die schönsten Sandstrände sind der "Südstrand" und "Meeschendorfer-Strand".



Auch in der Hauptsaison findet man an den vielen Stränden noch ein ruhiges Plätzchen



                 

      

 Am Meeschendorfer Strand (breite Sandabschnitte und kleine "wilde" Buchten)



                                                  

                                                   Felsküste bei Wallnau









Traumhafter 18-Loch-Golfplatz direkt an der Ostsee. Nähere Infos unter www.golfclub-fehmarn.de





Yachthäfen:

Burgtiefe, Fehmarnsund, Orth, Lemkenhafen, Burgstaaken





Surfreviere ( ideale Bedingungen für Wind-und Kitesurfer )
























Altenteil, Bojendorf, Burgtiefe, Gold, Grüner Brink, Lemkenhafen, Orth, Püttsee, Strukkamphuk, Südstrand, Westermarkelsdorf, Wulfen  - Könnenstufen vom 1 bis 6





Für Neueinsteiger und Anfänger gibt es auf Fehmarn zahlreiche Surf und Kiteschulen. Am Binnensee des Süstrandes findet man die Kult-Surfschule "Charchulla" mit den Zwillingsbrüdern Charchulla, die auf Fehmarn die erste Surfschule in Deutschland gegründet haben.
In zahlreichen Fernsehsendungen waren die Brüder, die auch eine Musikband "Steel-Twins" haben, vertreten. Hier führt der bereits über 70-jährige Manfred Charchulla den Nachwuchs in die Geheimnisse des erfolgreichen Windsurfens ein.

Die größte Surf-und Kiteschule Deutschlands mit dem umfangreichsten  Materialverleih gibt es am Campingplatz "Wulfener Hals".



Fahrradwege: 171 km ausgeschilderte Radwege - Tourenkarten sind überall erhältlich.





Angelreviere:

Hochseeangeln/ Brandungsangeln bei Tonne 5, Leuchtturm Flügge, Makelsdorfer Huk, Orther Reede, Staberhuk, Strukkamp/Albertsdorf, Wallnau, Wulfener Steilküste


Sehenswürdigkeiten:

Holländische Segelwindmühle in Lemkenhafen: Die 1778 erbaute Graupenmühle wurde erst 1953 stillgelegt. Sie ist die einzige noch in Europa existierende Segelwindmühle. Heute ist in der Mühle das "Mühlenmuseum" untergebracht.




St. Johannis-Kirche in Petersdorf: Die Kirche stammt aus dem 13. Jahrhundert. Ihr 64 m hoher Turm wurde von den Schiffen als "Tagesmarke" in Belt und Sund genutzt, da er bis zu 20 Meilen über der See sichtbar ist. 64 Linden umringen die Kirche und den anliegenden Friedhof. Als ein Hauptwerk gotischer Schnitz-und Faßkunst gilt der gotische Dreiflügelaltar aus dem 14. Jahrhundert. Das älteste Stück ist die gotländische Kalksteintaufe. Besonders wertvoll ist ein Altarschrein aus dem 15. Jahrhundert.

St. Nikolai-Kirche in Burg: Diese gotische Backsteinkirche wurde zwischen 1230 und 1250 gebaut und steht unter dem Patronat des heiligen Nikolaus, dem Schutzherrn der Seefahrer und Getreidehändler. Sehenswert ist der spätgotische quergeteilte Flügelschrein aus Holz, der Blasiusaltar mit Baldachin, die Kanzel - eine Schnitzerei im Stil des holländischen Barocks mit der Darstellung "Madonna auf der Mondsichel". Bedeutend ist auch die Bronzetaufe an dessen Füßen drei Löwen ruhen.




Niobe Denkmal: Am Gammendorfer Strand erinnert ein Mast an das tragische Ende der Besatzung des deutschen Segelschulschiffes Niobe. Am 26.07.1932 sank das Schiff nordwestlich von Fehmarn. Von der 109 starken Besatzung kamen 69 Seemänner ums Leben.

Die Fehmarnsundbrücke: Der "größte Kleiderbügel der Welt" verbindet den "6.Kontinent", wie Fehmarn auch von Ihren Bewohnern genannt wird, mit dem Festland. Die Fertigstellung der Brücke 1963 hat das Leben auf der Insel gravierend verändert. Unabhängig von der beschränkten Kapazität einer Fähre, die nur zu bestimmten Zeiten fährt, wurde Fehmarn zu jeder Zeit und für jedermann zugänglich. Fußgängeraufstiege sind über den Weg von Strukkamp bzw. von Fehmarnsund her möglich.




Peter-Wiepert-Heimatmuseum: Das Pastoren-Witwen-Haus von 1581 ist das älteste Haus der Insel. Schon im vergangenen Jahrhundert haben Heimatfreunde begonnen das Inselleben von jeder Epoche zu veranschaulichen. In den 22 Ausstellungsräumen finden Sie u.a. wissenswertes über die Erdgeschichte und Geologie, die Inselgeschichte, Schiffsmodelle, Mitbringsel der Fehmarnschen Seeleute, Fischereiutensilien u.v.m.

Fährhafen Puttgarden: Das "Tor zum Norden" ist der Fährhafen Puttgarden. Ganze Eisenbahnzüge, Autos und Menschen verschwinden im Bauch der Schiffe. Im 30-Minuten-Takt fahren die großen Fähren nach Rodby auf das dänische Festland (Fahrzeit 45 Minuten) und von da aus ist es nicht weit bis zum Safaripark Knuthenborg, bis zum Freizeitpark Bonbon-Land, zum Mittelalter-Dorf Nyköbing oder einfach nach Kopenhagen.




Fischereihafen Burgstaaken - fangfrischer Fisch und Hafenerlebnis - hier finden Sie auch neben einer hervorragenden Gastronomie die Attraktionen: U-Boot, Funtasia "Indoor-Golf", Silo-Climbinganlage, Indoor-Kartbahn, Experimenta "Das verrückte Labor" etc.

Der Hafen ist auch der Ausgangspunkt für Hochseeangelfahrten






Geschichtliches über Fehmarn - Kurzchronik


Dänenkönig Knud der Große unterstellt im Jahr 1022 die Insel Fehmarn dem Bistum Odense auf Fünen, in dessen Diözese die Insel bis zur Reformation 1542 verbleibt.

Im Jahre 1076 erwähnt der Kirchenmeister Adam von Bremen die Insel "Fembre" als ein reiches Bauernland und voll von Seeräubern, die keinen Vorüberfahrenden verschonen. Dem Domcholaster zählt die Insel zu den dänischen Besitzungen und ihre Bewohner schmücken sich trotz ihrer Seeräuberei mit dem Ehrennamen der Christen.

Der Dänenkönig Waldemar II. legt ab 1202 ein Erdbuch seiner Besitzungen und Einnahmen von Fehmarn an. Hierin erscheinen von der Insel 36 Dörfer und ein "Castro". Diese befestigte Siedlung, des werdenden Städtchens Burg auf Fehmarn, dient dem Schutz des im 16. Jahrhundert versandeten Stadthafens unterhalb des heutigen Kirchenhügels von Sankt Nikolai. Das backsteinerne Gotteshaus im romanisch-gotischen Übergangsstil wurde um 1230 erbaut, 1470-1505 Erweiterungen, der Kirchturm 1508-1513 errichtet.

Die Landkirchener Sankt Petri-Kirche datiert von 1220, die Petersdorfer Sankt Johannes-Kirche auf 1240 und die Bannesdorfer "Parochia", ebenfalls Johannes dem Täufer geweiht, ist 1290 in den Bistums-Annalen von Odense auf Fünen erwähnt.

Die Verwaltung der Insel geht aus den "Kirchspielen" des 13. Jahrhundert hervor. Die Stadt Burg auf Fehmarn benutzt das "Lübecker Stadtrecht", die Landschaft das "Fehmarnsche Landrecht", beide Rechte wurden 1867 durch die preußische Gesetzgebung abgelöst. Die Stadt Burg auf Fehmarn ist von altersher durch ihre zentrale Lage mit dem frühen Stadthafen un dem Amtmannsitz auf Schloß Glambeck / Burgtiefe (1210) der Handelsmittelpunkt.

Am 1. Juli 1420 wird Fehmarn vom Dänenkönig "Erich der Pommer" fast vollständig zerstört und die Bevölkerung nahezu ausgerottet. Die Insulaner hatten den Holsteiner Grafen Adolf VIII. als ihren "rechtmäßigen Herrn" anerkannt und die dänische Königskrone im Siegel mit dem Symbol des "Schauenburger Nesselblatts" getauscht. Der Schauenburger Fürst ruft 1424 zur Neubesiedlung der Insel mit großen Steuerfreiheiten auf, dem überwiegend Dithmarscher, Sachsen und Holsteiner Folge leisten.

1520 Errichtung eines grozügigen Fachwerk-Rathauses auf dem Burger Marktplatz. Dieses Gebäude wird im April 1899 nach heftigen Bürger-Streitigkeiten abgerissen und am 22.11.1901 das neue Rathaus mit der Bausumme von 116.560 RM eingeweiht.




1542 wird die von Dr. Bugenhagen aus Wittenberg überbrachte "Evangelische Kirchenordnung" durch Dänenkönig Christian III. in den "Elb-Herzogtümern" eingeführt.

1580 erhält Fehmarn unter Graf Johann eine Lehnsfahne vom dänischen König Friedrich II. mit goldener Krone auf  lavendelblauem Grund; diese wird noch heute geflaggt.

1617 verbietet der fehmarnsche Landherr, Fürstbischof Johann Friedrich aus Eutin, die Ansässigkeit und den Landbesitz des Adels "auf unserer Insul Femern". Auf der Insel gibt es zu dieser Zeit 493 freie Bauernhöfe und nie eine Leibeigenschaft.

Im deutsch-dänischen Krieg von 1864 erobern 160 preußische Soldaten unter dem Hauptmann v. Mellenthin in neun requirierten Fischerbooten die Insel Fehmarn. 1866 wird Schleswig-Holstein annektiert und 1867 als "Provinz" in Preußen eingegliedert.

1903 Dampffähre "Fehmarnsund"

1905 Insel-Eisenbahn von Fehmarnsund bis Orth

1963 Einweihung der Fehmarnsund-Brücke und "Vogelfluglinie" mit Bahnhof Puttgarden

Am 1. Januar 2003 schließen sich nach einer Bürgerbefragung die kommunalen Verwaltungen der Stadt Burg auf Fehmarn und der Landschaft Fehmarn zur Stadt Fehmarn zusammen.

(Quelle: Auszüge aus dem Stadtarchiv - geschrieben von Stadtarchivar Karl-Wilhelm Klahn)